Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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"Für die Vergangenheit DANKE, für die Zukunft JA"

Kappel-Grafenhausen - Zum Neujahrsempfang der Gemeinde konnte Bürgermeister Armin Klausmann mehr als 200 Gäste im proppenvollen Bürgersaal Kappel willkommen heißen.

Unter das Leitmotiv "für die Vergangenheit DANKE, für die Zukunft JA" stellte Bürgermeister Klausmann seinen Rückblick auf das gerade zu Ende gegangene Jahr 2005 und seinen Ausblick auf das noch junge Jahr 2006. "Das Jahr 2005 war ein positives, ein spannendes und vor allem erfolgreiches Jahr in der Gemeindeentwicklung Kappel-Grafenhausens", brachte er es auf den Punkt. Mit Blick auf die "Gedanken, Pläne, Visionen und Ziele 2006" stellt der Bürgermeister "den Menschen in den Mittelpunkt". Grundwerte wie "Vertrauen, Verantwortung und Familie" forderte er über die Grenzen Kappel-Grafenhausens hinaus.

Auch Ehrungen standen auf dem Programm. Offiziell geehrt wurde zum einen Bruno Jäger und zum anderen die Kirchliche Sozialstation Ettenheim e. V..
Der Bürgermeister zeichnete Bruno Jäger für dessen umfangreiche Wörtersammlung "Der alemannische Dialekt von Kappel-Grafenhausen" aus. "Ihr Einsatz für unsere alemannische Muttersprache oder, wie wir hier sagen, fir d Muoddersprooch ist aller Ehren wert", betonte Klausmann.

"Zu Hause pflegen, helfen, beraten" - das ermöglicht die Kirchliche Sozialstation Ettenheim auch den pflegebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern von Kappel-Grafenhausen - und das seit mehr als einem viertel Jahrhundert. Für diese teils unentgeltlichen Dienste zum Wohle der Pflege- und Hilfsbedürftigen sprach Armin Klausmann der Sozialstation um ihren ehrenamtlichen, geschäftsführenden Vorsitzenden Herbert Birkle seinen Dank und seine Anerkennung aus, verbunden mit einer "kleinen Spende" über 250 Euro.

Im zu Ende gegangenen Jahr feierte man 60 Jahre Kriegsende. Das nahm Bürgermeister Klausmann zum Anlass, dem Ortsvorsteher der Gemeinde Sulz, Johannes Haller, für die Aufnahme der Kappeler Familien während des 2. Weltkriegs zu danken.

Mit Eugen Martin durfte der Bürgermeister eine der bedeutendsten Unternehmerpersönlichkeiten in Südbaden würdigen. Eugen Martin - Ehrenpräsident der IHK Südlicher Oberrhein - hat nach dem Krieg seinen "Marco"-Fachbetrieb zum europäischen Marktführer im Hygiene-Großhandel ausgebaut.

Bürgermeister-Stellvertreter Walter Batt verpackte seine gewohnt humorigen Dankesworte in ein Märchen um Kappel-Grafenhausens "Sonnenkönig" Armin, dem seine Frau in naher Zukunft ein Töchterchen mit dem Namen "Solaria" schenken sollte. Dass der Bürgermeister auf einen Posten als Solarminister quasi pfeift, um im sonnigen Kappel-Grafenhausen zu bleiben, versteht sich wohl von selbst.

Zur Märchenstunde im Rahmen des Kultur-Sommers 2006 lud der Bürgermeister übrigens den unter den Gästen weilenden Minister Helmut Rau ein. Auf eine Märchenstunde mit dem Minister freut sich Armin Klausmann bereits heute.

Zum Abschluss überreichte Holger Fischer vom Freiburger Planungsbüro Fischer im Namen der Sponsoren einen informativen Kurzfilm über Kappel-Grafenhausens Solarpark - den größten Baden-Württembergs, einen der größten deutschlandweit. Der von Frank Erny produzierte Film wurde sogleich vorgeführt.

Musikalisch würdig umrahmt wurde die Veranstaltung von der Chorgemeinschaft "Cäcilia" sowie einem Bläserensemble der Musikkapelle Kappel.

Der abschließende Stehempfang bildete den geselligen Abschluss des Neujahrsempfangs 2006.