Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Fertigstellungsfeier im Beisein von Kultusminister Helmut Rau
Erneut Zuschüsse aus Landesmitteln für Kappel-Grafenhausen

Auch für diese Maßnahme hat die Gemeinde Kappel-Grafenhausen Zuschüsse erhalten: Der dritte und vierte Bauabschnitt an der Taubergießen-Schule wurde im Beisein von Kultusminister Helmut Rau offiziell seiner Bestimmung übergeben. Neben dem Anbau des Lehrerzimmers wurde der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut. "Mit der Fertigstellung des dritten und vierten Bauabschnitts haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht", freute sich Bürgermeister Armin Klausmann angesichts des gelungenen Ergebnisses. Schulleiterin Ingrid Furrer teilte des Bürgermeisters Freude und auch der Minister für Kultus, Jugend und Sport zeigte sich sichtlich angetan. Als "wichtiges Signal" wertete Helmut Rau die Maßnahmen der Gemeinde zur kontinuierlichen Verbesserung der "Schulqualität".

Mit rund 300 000 Euro schlugen die jüngsten Baumaßnahmen zu Buche. Insgesamt investierte die Gemeinde Kappel-Grafenhausen innerhalb der letzten Jahre rund eine halbe Million Euro in die Sanierung der Kappeler Schule, weitere 600 000 Euro in die Sanierungsmaßnahmen an der Ferdinand-Ruska-Schule. "Investitionen in unsere Schulen fallen mir ausgesprochen leicht, denn es sind Investitionen in unsere Kinder und damit in unsere Zukunft.", erklärte Kappel-Grafenhausens Gemeindeoberhaupt. Und so fließen auch in den kommenden Jahren Gelder in die Sanierung der örtlichen Schulen. Allein für die Kappeler Schule stehen fürs Nächste die Neuschaffung eines Pausenhof-Außengeländes mit Erlebnisbereich, verschiedene Dämmungsmaßnahmen, die Toilettensanierung sowie passend für die Taubergießen-Schule die Schaffung eines "grünen Klassenzimmers" auf dem Plan. Für Armin Klausmann sind die Investitionen im schulischen Bereich "nicht eine Frage der Budgetmittelknappheit, sondern eine Frage der Priorisierung der Budgetmittel".

Das jetzt offiziell seiner Bestimmung übergebene Lehrerzimmer wird bereits genutzt. Die offizielle Bauabnahme fand im Spätjahr 2005 statt, so dass die offizielle Einweihung jetzt - im Frühjahr 2006 - im Beisein des Kultusministers erfolgen konnte.

Der Anbau wurde notwendig, da das alte Lehrerzimmer mit seinen 24 Quadratmetern und der technischen Ausstattung dem heutigen modernen Schulbetrieb nicht mehr gerecht wurde, erläuterte Architekt Achim Schlager vom Schwanauer Büro Schlager. Das heutige, mit 67 Quadratmetern Nutzfläche geräumige Lehrerzimmer wurde in Holzbauweise errichtet. Neben dem heimischen Baustoff sorgen die raumhohen Fenster mit Blick ins Grüne für eine angenehme Atmosphäre.

Dank des sich anschließenden Umbaus des gesamten Verwaltungsbereichs verfügt die Rektorin heute über ein eigenes Büro mit kleinem Besprechungsplatz und Blickverbindung ins angrenzende, ebenfalls neue Sekretariat. Zuvor mussten sich Rektorin und Sekretärin ein kleines Zimmer teilen. Der moderne Verwaltungsbereich beinhaltet nach dem Umbau auch eine Schülerbibliothek, ein Elternsprech-, Kranken-und Arztzimmer.

Als Grundlage für die Baumaßnahmen diente ein Schulkonzept für beide Schulen, das von der Schulbaukommission unter Vorsitz von Bürgermeister Klausmann erstellt wurde. Auch Dank umfangreicher Schulbaufördermittel des Landes konnten diese rasch angegangen werden. Die Einweihung der Schulerweiterung der Ferdinand-Ruska-Schule findet übrigens diesen Sommer statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.