Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Bebauungsplan: „Pflegeheim Kappel“

und örtliche Bauvorschriften zum Bebauungsplan mit Umweltbericht nach

§ 2a BauGB

Öffentliche Auslegung des Entwurfs nach §3 Abs. 2 BauGB

Der Gemeinderat der Gemeinde Kappel-Grafenhausen hat am 23.07.2018 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans „Pflegeheim Kappel“ und der örtlichen Bauvorschriften zum Bebauungsplan mit Umweltbericht nach § 2a BauGB gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

 

Für den Planbereich ist der gemeinsame zeichnerische Teil des Bebauungsplans in der Fassung vom 27.06.2018 maßgebend.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Pflegeheim Kappel“ umfasst unbebaute Flächen am nordwestlichen Ortsrand Kappel und ist im folgenden Planausschnitt dargestellt:

Der Entwurf des Bebauungsplans „Pflegeheim Kappel“ und der örtlichen Bauvorschriften zum Bebauungsplan wird mit der gemeinsamen Begründung mit Umweltbericht nach § 2a BauGB, dem Umweltbericht mit Bestandsplan, der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP), dem geotechnischen Bericht, dem Entwässerungskonzept und der Übersichtskarte auf die Dauer eines Monats

vom 06.08.2018 bis einschließlich 07.09.2018 (Auslegungsfrist)

im Rathaus Kappel, Bauamt, Zimmer 14

von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und

Mittwochnachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr

öffentlich ausgelegt.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die vorliegenden umwelt-
bezogenen Gutachten, Untersuchungen und Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbe-
zogener Informationen sind verfügbar:

  • Umweltbericht mit Bestandsplan vom 27.06.2018 bzw. März 2017 mit Untersuchungen zu den Schutzgütern

-            Mensch (Lärmemissionen, Schadstoffemissionen, Naherholung)

-            Pflanzen und Tiere/biologische Vielfalt (verschiedene Vogelarten, insbesondere Haussperling und Amsel, Säugetiere, insbesondere Fledermaus, Amphibien, insbesondere Kreuzkröte, Artenschutz)

-            Boden (Versiegelung)

-            Wasser (Wasserhaushalt, Grundwasser, Entwässerung)

-            Klima/Luft (Kaltluftströmung, Verdunstungsrate)

-            Landschaftsbild (Vorbelastungen, Sichtbeziehungen, Naherholung)

-            Kultur- und sonstige Sachgüter

mit Darstellung des Eingriffsumfangs und der Kompensationsmaßnahmen

  • Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (2018) zu Vögeln (verschiedene Arten), Säugetieren (Fledermaus, Haselmaus), Reptilien (Zauneidechse), Amphibien (Kreuzkröte), gewässerbewohnende Arten und Gruppen, Spinnentiere, Landschnecken, Insekten – Käfer/Schmetterlinge und artenschutzrechtlich relevante Farn- und Blütenpflanzen sowie Moose und Flechten mit Kartierung und Benennung von erforderlichen Maßnahmen, um das Eintreten artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände zu verhindern (Baufeldräumung, Bauzeitenbeschränkung, Überwachung, Vermeidung von Lichtemissionen, Maßnahmen für die Kreuzkröte)
  • Geotechnischer Bericht (2016) mit Darstellung der Boden- und Wasserverhältnisse
  • Entwässerungskonzept (2018) – Trennsystem, Versickerung
  • Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit_

-            Inanspruchnahme von 0,75 ha landwirtschaftlicher Fläche

-            Das Plangebiet befindet sich im Verbreitungsbereich quartärer Lockergesteine (Holozänes Auensediment) unbekannter Mächtigkeit. Mit lokalen Auffüllungen vorangegangener Nutzungen, die ggf. nicht zur Lastabtragung geeignet sind sowie mit einem kleinräumig deutlich unterschiedlichen Setzungsverhalten des Untergrunds ist zu rechnen. Ggf. vorhandene organische Anteile können zu zusätzlichen bautechnischen Erschwernissen führen. Der Grundwasserflurabstand kann bauwerksrelevant sein. Für Neubauvorhaben wird eine objektbezogene Baugrunderkundung und Gründungsberatung durch ein privates Ingenieurbüro empfohlen

Während dieser Auslegungsfrist können bei der vorgenannten Stelle Stellungnahmen -schriftlich oder mündlich zur Niederschrift- abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der vollen Anschrift des Verfassers zweckmäßig. Stellungnahmen werden auf jeden Fall entgegengenommen, auch wenn Sie dieser Bitte nicht entsprechen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellung-nahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan und der örtlichen Bauvor-
schriften zum Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.