Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Am Volkstrauertag haben der VdK Grafenhausen und Bürgermeister Jochen Paleit der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. 100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges und 70 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erinnerte Bürgermeister Jochen Paleit nochmals an die Zahlen der Toten. Hierbei betonte Bürgermeister Paleit, dass über 300 Menschen aus Kappel und Grafenhausen ihr Leben in den beiden Weltkriegen ließen.

„Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Zukunft daraus wird“, zitierte Bürgermeister Paleit Richard von Weizsäcker in der Hoffnung, dass die Hundertjahrfeiern zum Ende des Ersten Weltkrieges die Gelegenheit bieten, die Ziele der Versöhnung, der Ablehnung des Krieges und des Miteinanders weiter zu verfolgen.

Als friedensstiftendes Zeichen der Versöhnung hob er die deutsch-französische „Rad- und Genuss-Tour“, die Vélo Gourmand am 30. September hervor. Über 20.000 Radfahrer sind bei strahlendem Sonnenschein über die einstigen Schlachtfelder geradelt. Mit den Worten „Mögen wir hier und überall auf der Welt in Frieden leben“, schloss der Bürgermeister die Gedenkfeier.

Worte zum Gedenken und mahnende Worte für den Frieden sprachen auch die VdK-Ortsverbandsvorsitzende Birgit Bronner und Pfarrer Michael Gartner.