Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß (CDU) haben sich zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kommunen in Kappel-Grafenhausen zu einem Fachgespräch über den neuen Élysée-Vertrag mit dem Vorsitzenden der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe, Andreas Jung (CDU), getroffen (unser Bild). Aktuell wird der neue Vertrag von den Regierungen erarbeitet, der von einer 18-köpfigen Arbeitsgruppe aus deutschen und französischen Parlamentariern eng begleitet wird. „Der neue Élysée-Vertrag soll sich nicht nur in schönen Worten erschöpfen, sondern einen echten Mehrwert für die Menschen bieten“, so Andreas Jung, der zum Vorsitzenden der neun deutschen Mitglieder benannt worden war. Gerade in den Grenzregionen müsse dieser Mehrwert für die Menschen sichtbar werden. „Grenzgebiete müssen Herzregionen werden“, erklärte Jung.

 

„Ich freue mich, dass so viele Vertreter aus dem benachbartem Elsass den Weg über Rhein gefunden haben. Das zeigt deutlich, welchen hohen Stellenwert die deutsch-französische Freundschaft in unserer Region hat“, betonte Weiß. „Paris und Berlin sind wichtige Städte, aber hier in der Region schlägt der Puls der deutsch-französischen Freundschaft“, so beschrieb Bundestagsabgeordneter Peter Weiß den Gedanken hinter dem Fachgespräch im Kappler Bürgersaal. Ziel sei es, Ideen und Vorschläge für die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein zu sammeln und diese im neuen Élysée-Vertrag zu verankern.

 

Bürgermeister Jochen Paleit schilderte die bewegte Historie von Kappel-Grafenhausen, die von den deutsch-französischen Beziehungen geprägt sei. Er wünsche der Veranstaltung deshalb vor allem einen „friedensstiftenden Charakter“.