Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Anlass war die Einweihung des zentralen Einlassbauwerks mit Fischpass im Bereich der Rheinfähre Rhinau-Kappel vergangene Woche mit allen Beteiligten vor Ort (unsere Bilder). Damit ist drei Jahre nach dem ersten Spatenstich eine der bedeutendsten Einzelmaßnahmen an diesem Rückhalteraum umgesetzt. Die reinen Baukosten lagen bei insgesamt etwa sechs Millionen Euro. Im Anschluss an die Begrüßung durch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (Regierungspräsidium Freiburg) betonte Minister Franz Untersteller MdL (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg): „Als einer der 13 Rückhalteräume mit einem Volumen von 5,3 Millionen Kubikmeter Wasser leistet die ‚Elzmündung‘ einen bedeutenden und unverzichtbaren Beitrag zum Hochwasserschutz im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms.“

Grußworte sprachen Bürgermeister Jochen Paleit als Vertreter der deutschen Gemeinden und sein Rhinauer Amtskollege Jean-Paul Roth sowie der erste Landesbeamte Nikolas Stoermer für das Landratsamt Ortenaukreis und Hermann Poppen von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Mit der Schaffung des Hochwasserrückhalteraumes Elzmündung verbessert das Land im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms umweltverträglich den Hochwasserschutz am Oberrhein. Der Rückhalteraum wird nach seiner Fertigstellung 5,3 Millionen Kubikmeter Wasser zurückhalten und so zum Schutz der Unterlieger maßgeblich beitragen.