Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Großes Reinemachen hat am vergangenen Samstag und in der Woche zuvor im Ortenaukreis geherrscht, so auch in Kappel-Grafenhausen. Während in der Woche zuvor Kindergartenkinder und Schüler unserer beiden Schulen durch Feld und Flur gingen, um allerlei Unrat aufzusammeln, waren am Samstag Vereine und freiwillige Helfer aus der Bürgerschaft auf der Gemarkung bis hin zum Bergwald unterwegs, um die Umwelt von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Während am Montag 15 Kinder und Erzieherinnen der katholischen Kindertagesstätte St. Cyprian und Justina sich auf den Weg machten, waren am Freitag 19 Schüler und Lehrer der Taubergießen-Schule sowie rund 215 Schüler und Lehrer der Ferdinand-Ruska-Schule unterwegs.

Rund 120 Teilnehmer – darunter auch unsere Forst- und Bauhofmitarbeiter gemeinsam mit Bürgermeister Jochen Paleit – waren am Samstag, dem eigentlichen Termin der Kreisputzete, auf der Suche nach den Hinterlassenschaften von „Umweltsündern“. Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Mülltüten machten sich die Helfer auf den Weg, um den mutwillig in der Natur entsorgten Müll aufzusammeln.

Hierbei ist es immer wieder erstaunlich, wie viel Müll sich bei diesen Aktionen ansammelt. Dabei ist es nicht nur der achtlos entsorgte Müll, sondern gezielt und mutwillig entsorgter Müll, der von den freiwilligen Helfern aufgesammelt wurde. Von Papiertüten über Plastikverpackungen und Flaschen ließ sich noch vieles mehr wie Autoreifen, Gasflaschen oder Fahrzeugkühler in der Natur finden. Rasch füllten sich die Tüten und die Anhänger der Teilnehmer – mit der Unterstützung der Forst- und Bauhofmitarbeiter wurden die Mülltüten zum Bauhof gebracht und in einem Container entsorgt.

Nach der Aktion hat die Gemeinde alle Helfer zu einem Vesper und einem Getränk eingeladen; vom Landratsamt erhielt jeder Teilnehmer einen Obolus in Höhe von 4 Euro. Bürgermeister Paleit dankte allen fleißigen Helfern für ihren Einsatz zum Wohle unserer Umwelt.