Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Zu Gast im Rathaus Kappel war diesen Montag die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks, begleitet von Staatssekretär Dr. Andre Baumann aus dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Der Besuch eines Kabinettsmitglieds der Bundesregierung ist für die Gemeinde Kappel-Grafenhausen „eine große Ehre“ und der Tatsache geschuldet, „dass wir einen ganz wesentlichen Beitrag zum Hochwasserschutz für die Menschen in den Dörfern, Städten und Metropolen am Rhein leisten“, so Bürgermeister Jochen Paleit. Beim Hochwasserschutz ist Solidarität gefordert und geboten; umso schöner, dass man in Kappel-Grafenhausen dazu bereit ist, so dankte die Bundesumweltministerin der Gemeinde Kappel-Grafenhausen für ihren solidarischen Beitrag zum internationalen Hochwasserschutz. Die konstruktiv-kritische – die gute Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Polderbeirat wurde dargestellt. Trotz vieler Ängste vor dem Rückhalteraum war der Planungs- und ist der Bauprozess von einem respektvollen Miteinander geprägt, so würdigte Regierungspräsidentin Schäfer Bürgermeister Paleit als sehr verlässlichen Gesprächspartner.   

 

Im Juli 2015 hatte das Regierungspräsidium Freiburg unweit der Fähre zwischen Kappel und dem französischen Rhinau zum Spatenstich für das Einlassbauwerk Rückhalteraum Elzmündung eingeladen, dessen Baufortschritt im Nachgang zum heutigen Gespräch begutachtet wurde. Der Hochwasserrückhalteraum Elzmündung ist ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen des Integrierten Rheinprogramms (IRP). Dieser wird nach seiner Fertigstellung 5,3 Millionen Kubikmeter Wasser zurückhalten.

 

Den Abschluss des in angenehmer Atmosphäre geführten Gespräches bildete der Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Kappel-Grafenhausen.