Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr war aus den einzelnen Berichten zu entnehmen, dass 2016 für die 42 Kameraden der Einsatzabteilung ein außergewöhnliches Jahr war. Neben 34 Probeabenden wurden auch zusätzliche Lehrgänge und Schulungen für Atemschutzgeräteträger, Maschinisten und Führungskräfte durchgeführt. Die Zahl der Einsätze nehme zu und stelle die Einsatzabteilung immer wieder vor neue Herausforderungen, so Kommandant Hilmar Singler. Bei 17 der 34 Einsätze handelte es sich um Brände mit zum Teil schwer verletzten Personen, bei allen weiteren Alarmierungen wurde man zur technischen Hilfeleistung gerufen. Die gestiegenen Einsatzzahlen lassen sich aber auch auf den neu gegründeten Führungstrupp Rhein-Süd zurückführen. Bereits im ersten Jahr wurde man elf Mal zur Unterstützung der Einsatzleitung nach Rust bzw. Schwanau gerufen.

Über die sportlichen und kameradschaftlichen Ereignisse berichtete Schriftführer Johannes Krumbachner. Neben Verkehrsregelungen und Unterstützungen der örtlichen Vereine war die Durchführung der Leistungswettkämpfe der Feuerwehren des Ortenaukreises ein zusätzliches Großereignis. Im Rahmen der Brandschutzerziehung besuchten Kindergärten und Schulen die Feuerwehr im Gerätehaus. Erstmals war auch der deutsch-französische Kindergarten ABCM aus Kappel dabei. Von den Aktivitäten der 22 Jugendfeuerwehrangehörigen, die neben 15 Proben auch die Schollenhütte reinigten und an der Kreisputzaktion teilnahmen, berichtete Lars Windecker.

„Wir leben gut mit der Feuerwehr“, man sehe, was sie leiste durch ständige Weiterentwicklung, betonte Bürgermeister Jochen Paleit. Die interkommunale Zusammenarbeit, wie dies bei den Umlandgemeinden praktiziert wird, wird auch in Zukunft bei den Feuerwehren angestrebt. Diesen Schritt hat neben Jochen Paleit auch Kreisbrandmeister Thomas Happersberger befürwortet, denn es sei immer schwieriger, die Tagesverfügbarkeit abzudecken. Viele Veranstaltungen wie Prozessionen und Umzüge wären so nicht durchführbar, wenn die Feuerwehr die Polizei nicht so unterstützen würde, hob Joachim Ohnemus vom Revier Ettenheim hervor.

Wem der Feuerwehrdienst Spaß macht, wer diesen sinnvoll findet und sich für Kameradschaft einsetzt, der soll als äußeres Zeichen auch geehrt werden, betonte der Kreisbrandmeister. Und so wurden für 25 Jahre Gerhard Schilli, Christian Löffel, Matthäus Oswald und Bernhard Göppert mit dem silbernen und Herbert Trotter sowie Hubert Weber mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen geehrt. Johannes Krumbachner konnte auf Grund eines abgeschlossenen Zugführerlehrganges an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal zum Brandmeister befördert werden.

 

Kreisbrandmeister Thomas Happersberger, Kommandant Hilmar Singler und Bürgermeister Jochen Paleit ehrten (unser Bild, von links) Hubert Weber und Herbert Trotter für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst sowie Christian Löffel, Gerhard Schilli, Matthäus Oswald und Bernhard Göppert für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.


Bürgermeister Jochen Paleit beförderte Johannes Krumbachner zum Brandmeister.