Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr Kappel-Grafenhausen
Firmenchef Bernhard Wurth bedankt sich bei den beteiligten Feuerwehren, welche bei seinem Betrieb den Ernstfall geprobt haben.
Wenn am Samstagnachmittag zehn Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinshorn in das Industriegebiet nach Kappel fahren, so haben sich die Verantwortlichen der örtlichen Feuerwehr kein einfaches Übungsobjekt für die Herbstabschlussübung ausgesucht. Gegen 16 Uhr wurde die Leitstelle Ortenau über eine Verpuffung in der Süddeutschen Sargfabrik Wurth informiert, bei der sich im Gebäude noch zwei Mitarbeiter befinden. Aufgrund dieser Lage und der Größe des Betriebes, der aus 12 Hallenabschnitten und keinen Brandabschnitten besteht, wurde von der Leitstelle Ortenau die Feuerwehr Kappel-Grafenhausen mit der gesamten Löscheinheit, die Drehleiter aus Ettenheim sowie der Führungstrupp Rhein-Süd alarmiert. Der Führungstrupp Rhein-Süd, welcher aus den Feuerwehren Rust, Schwanau und Kappel-Grafenhausen besteht, unterstützt sich bei Großschadenslagen und hilft bei der Koordination der Einsatzkräfte vor Ort.

Guter Übungsablauf           
Vom guten Übungsablauf machten sich Kreisbrandmeister Thomas Happersberger, Kommandant Hilmar Singler und Bürgermeister Jochen Paleit mit einigen Gemeinderäten ein Bild vor Ort; auch viele interessierte Bürger kamen. Dass das Szenario nicht zu hoch gegriffen ist, sondern jederzeit vorkommen kann, wurde bei der Nachbesprechung durch den stellvertretenden Kommandanten Timo Hilß erörtert. Bürgermeister Paleit zeigte sich mit dem Übungsablauf sehr zufrieden.

Ein holzverarbeitender Betrieb mit Spänesilo und Absauganlage sei immer ein heißes Thema und stelle die Einsatzkräfte im Ernstfall immer vor große Herausforderungen, so Kreisbrandmeister Thomas Happersberger. Firmeninhaber Bernhard Wurth bedankte sich bei den beteiligten Feuerwehren, die an einem herrlichen Herbsttag bei seinem Betrieb den Ernstfall geprobt haben.