Gemeinde Kappel-Grafenhausen - Leben in Rheinkultur

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S’Kappler Liäd
zum 5. Juli 1953

von Friedrich Stehlin

An der Elz un nooch am Rhin,
do liegt e Dorf mit frohem Sinn.
Kappel heißt’s un jeder kännt’s,
des Schnogedorf an dr Landesgränz.
Schöni Maidli hets recht viel,
un flinki Bursch hän druf ihr Ziel.
Singe gern un spiele guät,
so grad wiä ächt Theaterbluät.

Wenn im Summer d’Sunne brännt,
viel junges Volk ins Wasser rännt.
D’Alte wasserschie meischt sin,
sie trinkä liäbr guäte Win.
Noch der Ärnt mit wildr Gier
wird Duwak angfaßt in der Schier.
Do gits allerhand zuä hörn,
un junges Volk duät Liäbi schwörn.

Ischt die Arbet aber rum,
so kümmert man sich nimmi drum.
Un diä Lüt im Kappler Ort,
sie schwätze gern e zünftig Wort.
So ne Volk und so ne Ort,
diä solle blüjä fort un fort.
Unglück, Kriäg un bösi Not
Halt’ fern vum Ort dr liäbe Gott!

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heißt: lernt, leert zum Wörterbuch